Qualität & Sicherheit

SAFETY FIRST! – Die Sicherheitsinitiative der Donau Chemie AG

Donau Chemie
Sicherheit betrifft alle Beschäftigten und Auftragnehmer der Donau Chemie AG im gleichen Maße. Als verantwortungsvolles Unternehmen stellen wir das sichere Arbeiten und Handeln in den Mittelpunkt unserer täglichen Betriebsabläufe. Unser oberstes Ziel ist es, dass alle Beschäftigten ihre Arbeit jeden Tag gesund und unversehrt verrichten können und sicher nach Hause zurückkehren.

Sicherheit ist für uns damit nicht nur ein formaler Anspruch, sondern ein zentraler Bestandteil unserer Unternehmenskultur.
 
 

Sicherheit als gelebte VerantwortungSafety First Logo

Sicherheit bedeutet, auf allen Ebenen der Organisation Verantwortung zu übernehmen. Sie ist keine isolierte Maßnahme, sondern ein selbstverständlicher Teil unseres täglichen Handelns. Das ist die Grundlage für nachhaltige Arbeitssicherheit.

 

Unsere globale „SAFETY FIRST!“-Sicherheitsstrategie

Um dieses Ziel zu erreichen, setzt die Donau Chemie Gruppe auf eine umfassende und einheitliche „SAFETY FIRST!“-Sicherheitsstrategie. Unsere globalen Sicherheitskampagnen, Richtlinien und Vorgaben sind an allen Standorten gültig und werden international ausgerollt sowie regelmäßig überprüft.

 

Sicherheitsmanagementsystem (SMS)

Im Zentrum steht dabei unser globales Sicherheitsmanagementsystem (SMS), das von der Unternehmenszentrale in Wien entwickelt, betreut und kontinuierlich weiterentwickelt wird. Dieses System definiert alle Mindeststandards, die wir sowohl im Bereich Arbeitssicherheit als auch im Bereich IT-Security verpflichtend einfordern. Das SMS ist in allen relevanten Landessprachen verfügbar und stellt eine klare, verständliche und einheitliche Kommunikation sicher. Die Einfachheit und Nachvollziehbarkeit der Inhalte ist dabei ein gewünschtes Kernelement, denn das Wissen im Bereich „Sicherheit“ muss für alle leicht und einfach zugänglich sein.
 
 

Lernen und verbessern

Unser Sicherheitsmanagementsystem basiert auf dem bekannten STOP-Prinzip (Substitution, Technische Maßnahmen, Organisatorische Maßnahmen, Persönliche Schutzmaßnahmen). Es priorisiert Sicherheitsmaßnahmen in einer klaren Reihenfolge: Zuerst stehen technische und organisatorische Lösungen im Fokus, erst danach persönliche Schutzmaßnahmen. Ziel ist es, Gefährdungen möglichst an der Quelle zu vermeiden und Risiken systematisch zu reduzieren, anstatt sie ausschließlich durch individuelles Verhalten oder persönliche Schutzausrüstung auszugleichen. Sicherheit wird dadurch für uns nicht als einmalige Maßnahme verstanden, sondern als fortlaufender Prozess, der sich an neue Erkenntnisse, Technologien und Rahmenbedingungen anpasst.

 

Regelmäßige Sicherheitsaudits

Interne und externe Audits sowie diverse Zertifizierungen bestätigen regelmäßig, dass die von uns gesetzten Standards eingehalten werden. Ein verpflichtendes jährliches internes Sicherheitsaudit an allen Standorten stellt sicher, dass die konzernweiten Vorgaben umgesetzt und laufend überprüft werden. Unser Anspruch ist es, eine einheitliche, gruppenweit gültige Sicherheitskultur zu leben und ein globales Verständnis von Sicherheit im Arbeitskontext zu verankern. Dabei geht es nicht nur darum, unsichere Zustände zu identifizieren, sondern diese dauerhaft zu beseitigen und sicherere Verfahren einzuführen.
 
 

Technische und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen

Ein Großteil unserer Anlagen fällt unter die Kategorie der sogenannten „Seveso-Betriebe“. Daraus ergeben sich strenge behördliche Anforderungen, die wir als Betreiber konsequent erfüllen müssen. Um diesen Vorgaben gerecht zu werden, investieren wir kontinuierlich in neue Technologien, moderne Arbeitsprozesse und die technische Weiterentwicklung unserer Produktionsanlagen. Diese Investitionen stellen sicher, dass unsere Chemieanlagen nicht nur effizient, sondern auch mit höchstmöglicher Sicherheit betrieben werden können. Technische Sicherheitsmaßnahmen sind dabei ein entscheidender Baustein unseres Gesamtsystems.

Ebenso wichtig sind unsere organisatorischen Strukturen. An jedem Standort gibt es qualifizierte Ansprechpersonen, die als zentrale Schnittstelle zwischen lokalen Anforderungen und globalen Standards fungieren. Unsere Mitarbeitenden verfügen über eine fundierte Ausbildung und werden durch die Zentrale in Wien mittels Informationskampagnen und diversen Aussendungen regelmäßig unterstützt. Arbeits- und Betriebsanweisungen, Handlungsanleitungen sowie Sicherheitsdatenblätter werden durch unser fachkundiges Personal erstellt und im Rahmen der Audits überprüft. Dabei wird nicht nur auf Aktualität, sondern auch auf Wirksamkeit der Inhalte geachtet.
 
 

Persönliche Verantwortung

Schutzausrüstung

Ein weiterer zentraler Bestandteil unseres Sicherheitsverständnisses betrifft die persönliche Schutzausrüstung (PSA). Für die Donau Chemie Gruppe gilt hier ein kompromissloser Qualitätsanspruch. Die bestmögliche Ausrüstung wird beschafft, auf Praxistauglichkeit geprüft und kontinuierlich weiterentwickelt. Neue PSA-Erkenntnisse oder Materialeinführungen werden standortübergreifend kommuniziert, um einen möglichst breiten Wissensaustausch zu fördern.

 

Meldewesen

Doch persönliche Sicherheitsmaßnahmen gehen für uns weit über die PSA hinaus. Im Mittelpunkt steht die persönliche Verantwortung jedes Einzelnen. Wir fördern eine offene Kommunikationskultur, in der Fehler angesprochen werden dürfen und in der unsichere Handlungen, gefährliche Zustände oder Beinaheunfälle gemeldet werden. Diese Meldungen werden monatlich ausgewertet, aufbereitet und über einen globalen Sicherheitsnewsletter an die gesamte Organisation verteilt. So stellen wir sicher, dass Erkenntnisse und Erfahrungen nicht in einzelnen Bereichen verbleiben, sondern international geteilt werden. Bei schwerwiegenden Vorfällen erfolgt eine systematische Unfallaufarbeitung stets im Vier-Augen-Prinzip durch geschulte Expertinnen und Experten. Ergänzend werden Webinare organisiert, in denen zentrale Erkenntnisse und Präventionsmaßnahmen vermittelt werden.

 
HSEQ Service-Unit Donau Chemie Gruppe

 

Unsere HSEQ Service-Unit

Die Service-Unit HSEQ (Health, Safety, Environment, Quality) in Wien übernimmt dabei eine tragende Rolle. Sie kümmert sich nicht nur um Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, sondern ebenso um Themen des Umweltmanagements und der Qualitätssicherung unserer Produkte und Prozesse. Unter der Leitung von Dr. Johannes Stockinger arbeiten sechs spezialisierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der kontinuierlichen Weiterentwicklung aller HSEQ-Themen und unterstützen die Standorte in technischen, organisatorischen und regulatorischen Fragestellungen. Dazu zählen unter anderem die fachliche Beratung zur Kennzeichnung und Verpackung unserer Produkte sowie die Erstellung und Pflege der Sicherheitsdatenblätter oder die Beratung bei chemikalienrechtlichen Themen.

 

Sicherheit gilt immer

Die Donau Chemie Gruppe verfolgt mit „SAFETY FIRST!“ konzernweit einen ganzheitlichen Ansatz, der technische, organisatorische und menschliche Faktoren gleichermaßen berücksichtigt. „SAFETY FIRST!“ ist für uns nicht nur ein Einzelprojekt, sondern eine dauerhafte Verpflichtung und ein wesentlicher Bestandteil unseres Handelns.
Donau Chemie

Kommentare(0)

Kommentar verfassen Kommentar schließen
Name
E-mail
Mitteilung*
Sicherheitscode*
 Security code