Korrosion und schlechte Gerüche, die Anrainer stören: Das sind die Folgen von
Schwefelwasserstoff (H₂S) in Pumpdruckleitungen. Viele Gemeinden haben das Problem – so auch St. Peter ob Judenburg. Aber: Die Herausforderung lässt sich bewältigen – durch die Behandlung des Abwassers mit Donau Bellair green. Das Produkt reduziert die H₂S-Konzentration nachweislich und sorgt für geruchsfreie, betriebssichere Pumpdruckleitungen.
Wenn das Abwasser nicht von selbst fließt
In der idyllischen steirischen Gemeinde St. Peter ob Judenburg (ca. 1.500 Einwohnergleichwerte) wurde vor einigen Jahren die Kläranlage aufgelassen. Seither wird das anfallende Abwasser von rund 180 m³ pro Tag über eine Pumpstation abgeführt, da eine Ableitung durch einen Freispiegelkanal, in dem das Abwasser durch Schwerkraft und natürliches Gefälle fließt, nicht möglich ist. Stattdessen kommt eine 1.300 Meter lange Pumpdruckleitung zum Einsatz: Sie befördert das Abwasser von der Pumpstation St. Peter ob Judenburg zur Pumpstation Rothenthurm und anschließend weiter zur Abwasserreinigungsanlage Judenburg.
Schwefelwasserstoff sorgt für Geruchsbelästigung
Die Herausforderung dabei: Da die Förderung des Abwassers zeitlich verzögert erfolgt, steht es längere Zeit in der Druckleitung – ideale Bedingungen für anaerobe Prozesse und damit für die Bildung von Schwefelwasserstoff (H₂S).
Das Ergebnis: Durch die H₂S-Bildung kam es am Ende der Leitung von Rothenthurm zu einer massiven Geruchsbelästigung im angrenzenden Siedlungsbereich. Zusätzlich greift der Schwefelwasserstoff auch die Kanalschächte an, indem er Kalk aus dem Beton löst. Betonkorrosion und damit langfristig die Beschädigung der Schächte sind die unerwünschten Folgen.
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